And the winner is

Hallo zusammen,

es ist mal wieder so weit; das Jahr ist rum und es ist Zeit, Bilanz zu ziehen. Im vergangenen Jahr hatte Spreadshirt dabei extrem schlecht abgeschnitten, insbesondere im Vergleich zu MBA.

Und wie ist es in diesem Jahr?

Ich wage es kaum zu sagen, aber es ist (fast) genau umgekehrt. Doch der Reihe nach.

Im letzten Jahr hatte MBA ganz klar das Rennen gemacht. Obwohl ich dort nur in der T100 war und somit nur einen Bruchteil der Designs eingestellt hatte, die ich bei Spreadshirt drinhatte, ging dort im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab.

An zweiter Stelle folgte dann RedBubble und - weit abgeschlagen - Spreadshirt.

In diesem Jahr war alles anders. Zumindest ab September. Da brachen bei mir die Sales bei MBA ein und erholten sich nicht wieder - auch nicht im Weihnachtsgeschäft. Ich habe bei MBA im gesamten September sage und schreibe (haltet Euch fest) 19 Shirts verkauft.,

Damit liegt MBA weit abgeschlagen auf dem letzten Platz.
RedBubble meldet sich auf wundersame Weise immer nur zum Weihnachtsgeschäft, dann aber richtig. So war das auch in diesem Jahr. Ob sich das lohnt…ich weiß es nicht. Im restlichen Jahr sind die Umsätze dort eher bescheiden.
Gleiches gilt fĂĽr TeePublic, die ich in diesem Jahr zum ersten mal bestĂĽckt hatte.

Spreadshirt war allerdings eine Überrschung. Insbesondere ab September zogen die Umsätze koninuierlich an und das Weihnachtsgeschäft lief stabil bis 20.12. Danach gab es noch exakt 3 Sales.
Spreadshirt verhielt sich also genau gegensätzlich zu MBA.

Die mit Abstand meisten Umsätze flossen aber aus dem Amazon Selleraccount in Verbindung mit Shirtee als Fulfiller. Und das war dann auch der einzige Account, der mir bisher noch nicht eine Retoure aus den letzten beiden Monaten beschert hat.
Selbst bei Spreadshirt, dem account mit den bisher geringsten Retouren, gab es in diesem Zeitraum zwei. Von den 19 MBA Sales sind auch schon wieder 3 zurĂĽckgebucht worden.

So…woran liegt das wohl?

Bei MBA bin ich mir inzwischen ziemlich sicher, dass Amazon die Designer dazu zwingen will, deren teures und völlig nutzloses Werbetool zu benutzen. Das ist ja ein ganz einfaches Rechenbeispiel: Wenn ein MBA Designer 100 Shirts verkauft, ohne einen Cent in die Werbung zu investieren, verdient Amazon nur an den Shirts. Wenn ein anderer 100 Shirts verkauft und 100 Euro in die Werbung steckt, verdient Amazon an den Shirts und 100 Euro am Designer.

Ich habe im Februar sehr hoffnungsvoll mit deren blöden Werbetool herumexperimentiert und anfangs auch hier und da mal einen Sale dadurch erzielt. Die Trefferquote sank aber immer weiter bei gleichzeitig stetig steigenden Mindestgeboten. Irgendwann habe ich nicht mehr die beworbenen Shirts verkauft, sondern andere, die ich gar nicht beworben habe. Also habe ich die Werbung abgeschaltet…und schwupp brachen meine Verkäufe um mehr als 90% ein.

Bei Selleraccount war es nun so, dass mir Amazon für jeden Marketplace nen Betrag geschenkt hat. Den habe ich mir für das Weihnachtsgeschäft aufgespart und dort verbraten. Dadurch gab es nicht EINEN EINZIGEN Sale aber meine Produkte wurden gelistet. Ich habe andere verkauft. Aber egal. Die geschenkten Beträge sind verbraten und die Werbung ist wieder abgeschaltet.

Bei Spreadshirt habe ich das Gefühl, dass das Leid des Einen evtl. der Vorteil des anderen sein könnte. Just als hier viele aufschrien, dass ihre Umsätze einbrächen, ging es bei mir langsam nach oben. Im letzten Jahr

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