Es macht keinen Spaß mehr!

Und auch das gab es schon früher! Nur wurden früher wurden die Überbringer der schlechten Nachrichten getötet!
Gut für die Kommunikationsmitarbeiter das dies heute nicht mehr so ist :wink:
Rock-Witches hat vollkommen recht! Nur leider befürchte ich das es zu spät sein wird bis es alle erkennen und ein weiteres Problem ist das wir hier nur einen Bruchteil aller Partner erreichen können, da die meisten dieses Forum nicht nutzen oder nur für ihre eigenen Probleme!

1 Like

Ja, das ist ein sehr großes Problem. Allerdings denke ich, dass hier im Forum viel mehr Partner mitlesen, als angemeldet sind und schreiben. Zudem gibt es ja noch andere Probleme. Ich habe inzwischen mehrere Blogs gefunden, die dieses Problem, teilweise schon vor Monaten, aufgegriffen haben. Andere befassen sich mit dem Thema generell und könnten ebenfalls ins Boot geholt werden.

Ich denke, ein großes Problem ist die Grundeinstellung, dass man daran eh nichts ändern kann. Ich bin mir sehr sehr sicher, dass diese Einstellung falsch ist. Wir sind im Recht! Wir müssen dieses Recht nur geltend machen.

1 Like

Also ich wäre dabei wenn sich die Community organisieren will, wäre sogar bereit einen geringen monatlichen Beitrag zu leisten um die zu Unterstützen welche davon abhängig sind von Spreadshirt Geld zu bekommen und sich deshalb nicht trauen zu streiken!

1 Like

Ich wäre auch dabei. Und ich denke, um einen Streik (also das gleichzeitige, vorübergehende Entfernen aller Design) kommen wir herum.

Aber bevor man mit so etwas loslegt, müssen zuerst ein paar Fragen geklärt werden, die auch nicht über Kommunikationsmitarbeiter geklärt werden können weil man dann nie weiß, was letztendlich im Management ankommt und es hinterher heißt “Oh, das war uns alles nicht bekannt”.

  1. Ist dem Management bekannt, dass alle, mindestens seit zwei Jahren durchgeführten Veränderungen seitens Spreadshirt zum Nachteil der Partner geführt haben?

  2. Wenn ja, ist dieser Nachteil bewusst oder billigend in Kauf genommen worden?

  3. Ist das Management, ggf.auch ohne Druck, bereit, Änderungen zurückzunehmen, die zum Nachteil der Partner geführt haben?

  4. Ist das Management freiwillig bereit, eine Interessenvertretung der Partner in die geschäftlichen Entscheidungen mit einzubeziehen (etwa bei Änderungen an Verträgen, Regeln etc.)

2 Likes

Nur am Rande angemerkt, viele Spreadshirt-Designpartner haben schon lange ihre Motive auch bei der Konkurrenz und damit ist Scheinselbstständigkeit kein Druckmittel…

Hat es?
Oder führten die Änderungen nur zu einer Verlagerung innerhalb des Designerpools?
Wie willst Du Änderungen in direkten Zusammenhang bringen.

Aktive Forenteilnehmer sind nur ein Bruchteil der Spreadshirt-Designer und kann nicht als representativer Durchschnitt gesehen werden.

Designer und Fotografen im Stock- und Print on Demand Geschäft sind allgemein in einer schwächeren Verhandlungsposition u.a. weil diese Gruppe extrem inhomogen und unorganisier ist und nicht zuletzt weltweit verteilt.

Finde ich gut wenn möglichst viele Ihre Designs vom Marktplatz entfernen. Dann bleibt mehr für den Rest!

Mal im Ernst - warum regt ihr euch hier so auf. Der Spreadshirt-Marktplatz ist ein Angebot seitens Spreadshirt. Der gehört Spreadshirt und die machen die Regeln. Wenn man damit nicht einverstanden ist, muss man sich einen anderen Weg suchen um Geld zu verdienen.

Ist nicht so, dass ich mich nicht auch hin und wieder ärgere, aber objektiv gesehen muss man es so hinnehmen wie es ist. Es gibt im Netz ja noch soooooo viel andere Möglichkeiten als Designer Geld zu verdienen. Nur auf eine Plattform zu setzen ist ja schon grob fahrlässig.

Über kurz oder lang wird es die freie Marktwitschaft regeln – ganz einfach nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Wer immer wieder etwas “auf den Deckel bekommt”, dem ist irgendwann die Zeit zu schade, weiterzumachen. So eine Entwicklung ist offenbar aber auch nicht im Sinne von Spreadshirt:

@Alex-Spreadshirt Wie wäre es dann zur Abwechlsung einmal mit “populäreren Maßnahmen”, Beispiel-Vorschläge:
– Kompletter Verzicht auf SPRD-eigene Designs (auf Marktplatz UND im CYO-Bereich)
– Verzicht auf SPRD-eigene User-Accounts
– Zeitnahe Behebung von offensichtlichen Missständen

Ein Beispiel für Letzteres ist der “Jugendfrei-Filter”, der jede Menge völlig harmloser Designs ausfiltert. Seit Urzeiten bekannt, aber (soweit ich weiß) keine Lösung in Aussicht. Ein aktuelleres Beispiel ist die zufallsgenerierte absolut mangelhafte Präsentation der Designs auf dem Marktplatz nach der Migration. :frowning:

2 Likes

Genauso könnte es der Kunde sehen, der, jedesmal wenn er sich ein Shirt designen will, den letzten billig Scheiss für 5 Euro angeboten kriegt, plus Shirt, Druck & Lieferkosten.

Deswegen gibt es ja die kostenlosen Designs. Wegen Angebot und Nachfrage.

@Nikosmos
Ich glaube nicht das ein Spreadshirtkunde ein Problem mit den Designpreisen hat, wer billig kaufen will kauft wohl eher nicht bei Spreadshirt.
Zumal es da ganz andere Ansätze gäbe, hier ein kleines Beispiel, wenn man im Designer auf einer Druckfläche mehrere Dinge (Designs oder Texte) kombinieren will, zahlt man nicht einmal die Druckgebühr für den Druckbereich, sondern pro Element im Druckbereich. Will man also über und unter einem Design beispielsweise jeweils einen Text haben, so zahlt man 3 mal 4,50 € = 13,50 €. Hat man das selbe als ein Design zahlt man nur 1 mal 4,50 Euro.
Für Spreadshirt ist der Aufwand identisch, unabhängig davon wieviele Elemente in einem Druckbereich sind, hier ist jedes weitere Element purer Gewinn!
Wenn man die Partner wirklich als Partner sehen würde und die Preise senken möchte, könnte man statt kostenlose Designs in Konkurenz anzubieten hier ansetzen!
Zumal intelligente Kunden dies vermutlich auch durchschauen und sich dann verarscht fühlen!

Und was bezahlst du für 3 “Konstenlos” Designs?

Wenn ich die alle auf einem Druckbereich haben will 13,50 Euro! Also eigentlich 9 Euro, da die 4,50 Euro für den Druckbereich ja OK und berechtigt sind!


Würde Spreadshirt sich nur einmal den Druckbereich bezahlen lassen statt jedes Element, könnte zum gleichen Preis z.B. ein Design für 9 Euro gekauft und zwei Texte dazu gemacht werden, oder auch drei Designs für je 3 Euro!

1 Like

Wenn ich davon ausgehe das die 4,50 Euro für den Druckbereich so kalkuliert sind das ich 100% des Druckbereiches bedrucken kann und hier keine Mischkalkulation vorliegen sollte, gäbe es sogar noch weitere Optimierungswege um die Preise nach unten anzupassen.
So braucht ein kleines Logo am rechten oberen Rand weitaus weniger Farbe als ein vollflächiger Druck über den gesamten Druckbereich und weiter wird dieses Produkt wesentlich schneller bedruckt sein.

Ah ok krass- Danke. Dachte das wäre “kostenlos”…

Das ist aber nur in den Shops so. Im Selbstgestaltenbereich zahlt der Kunde pro Druckbereich.

Ok. Also 4,50 € pro kostenlos design oder kann man den Druckbereich vollmachen mit vielen designs?

6 Euro für den Druckbereich, egal wie viele kostenlose Designs Du auswählst.

1 Like

Ok. Teurer als gedacht…

An sich geb ich dir völlig recht, aber viele sind hier schon viele, viele Jahre mit dabei… Halt zu einer Zeit wo wir noch richtige Partner waren und viele fühlen sich nicht nur hängen gelassen sondern auch dezent verar…

Die Einstellung finde ich ja mal klasse

´
Hmmm…ich denke, das sehen unheimlich viele so, weshalb es so wenig Gegenwehr gibt. Wer das so sieht, kennt sich aber wenig mit Vertragsrecht aus und hat sich zudem das Gesamtkonstrukt nie betrachtet. Erst einmal: Vertragsrecht. Man schließt einen Vertrag und beide Seiten beginnen damit, den zu erfüllen. Es klappt gut und beide Partner wachsen. Nun beschließt einer der Partner, einseitig den Vertragsinhalt zu ändern bzw. trifft Maßnahmen, die zu seiner Beserstellung und zur Schlechterstellung des Parrtners beitragen. Da muss man sich dann halt mal genau anschauen, in wie weit es sich dabei um einen Vertragsbruch handelt. Nun gibt es ja Schlaumeier, die meinen, wenn man einen Vertrag nur wischwaschimäßig gestaltet, dass dann alles damit abgedeckt wäre. Das sehen Gerichte aber regelmäßig anders. Wenn Teilbereiche der Vertragspartner nicht exakt definiert sind, müssen beide Vertragspartrner davon ausgehen können, dass diese nicht zum ihrem Nachteil verwendet werden.

Konkret: Wenn ich bei Vertragsschluss mit meinem Partner vereinbart habe, dass dieser beispielsweise auch ohne Eigendesigns einen Shop eröffnen kann, den er mit den Designs anderer Partner füllt, dann kann ich zu einem späteren Zeitpunkt nicht einfach sagen: So, und das geht jetzt nicht mehr. Das gilt auch dann, wenn dieser Shop oder dieses System nicht explizit im Vertrag erwähnt wird.

Und wenn wir uns die Gesamtsituation anschauen, dann sollte doch wirklich dem letzten auffallen, dass die Designer hier einen sehr enstspannten, billigen und bequemen Ersatz für teure Mitarbeiter darstellen.

Das Ganze wird gerne immer mit einer Kneipe verglichen, für deren Bertreten ich keine Rechtsgrundlage geltend machen kann. Wenn der Wirt sagt, dass das Bier ab jetzt teurer wird, kann ich höchstens die Kneipe verlassen. Einen Rechtsanspruch auf die alten Prrise habe ich nicht.

ABER:

Durch das Betreten einer Kneipe wird kein Vertrag geschlossen. Der Wirt muss mich zu dieser Zeit dort nicht dulden. Ein Vertrag wird erst durch die Bewirtung geschlossen und an diesem Vertrag kann dann auch der Wirt nichts mehr ändern. Um bei dem obigen Beispiel zu bleiben: Ändert er während der Zeit meiner Anwesenheit die Preise, gelten diese für den Vertrag nicht. Ich zahle nach wie vor die alten Preise.

Und noch etwas muss in der Gesamtheit der Situation gesehen werden, was immer vergessen wird: Zwar nicht international aber doch national hat Spreadshirt einen annähernde Monopolstellung erreicht. Durch eine solche Stellung erwachsen automatisch auch Verpflichtungen, da Partner (mangels Alternativen) gewissermaßen gezwungen sind, den Vertrag mit dem Monopolisten einzugehen.

Abschließend müsst Ihr jedoch eines wissen: Mir persönlich ist das relativ egal. Ich bin auf die Einnahmen nicht angewiesen. Bei mir greifen zwei Faktoren:

  1. Mein Gerechtigkeitssinn
  2. Die wachsende Monopolisierung im Internet allgemein

Wenn sich hier nicht genügend Leute finden, die eine Interessengemeinschaft bilden wollen, ist das für mich kein Weltuntergang. Ich persönlich habe gegen Spreadshirt GAR NICHTS.

Der Knackpunkt ist folgender: Das Vertragsrecht sieht per se keine einseitigen Vertragsänderungen vor. Vergl. https://de.wikipedia.org/wiki/Vertragsänderung

Was allerdings schon fast zu einer unangenehmen Gewohnheit wird und hauptsächlich von US Unternehmen betrieben wird (wo so etwas m.E. auch rechtens sein kann) ist eine einseitige Vertragsänderung mit stillschweigender Zustimmung oder einvernehmlich. Das sieht so aus: Ab sofort gilt folgende Regelung:…Wenn Du das nicht willst, kannst Du den Vertrag kündigen.

Das geht natürlich in Deutschland nicht. Das wäre gleichbedeutend mit einer einseitigen Vertragsänderung.
Verträge sind aber einzuhalten.

Was viele auch nicht wissen: Nicht alles, was vertraglich bindend ist, muss schriftlich niedergelegt sein. Es gilt der Status Quo bei Vertragsschluss und dieser kann als Teil des Vertrags angesehen werden. Manch ein Unternehmen baut auch Klauseln ein, die da lauten: Änderungen vorbehaltlich…oder so.

Das ist null und nichtig weil sittenwidrig. Punkt

Ich hab ein bisschen Probleme damit, hier wirklich jeden Tag durchzuscrollen um nach relevanten Fragestellungen zu suchen. Allerdings überlege ich es mir zweimal, hier detailliert zu antworten da ich keine Möglichkeit sehe, hier überhaupt zufriedenstellende Antworten zu geben. Denn ich befürchte, hier es gibt keine Erwartung an zufriedenstellende Antworten.

Wenn es nur noch darum geht sich auszukotzen, dann muss ich leider sagen, tschüss!
Dir geht es also um die wachsende Monopolisierung im Internet allgemein?
Dann setz dich bei https://www.attac.de/startseite/ ein.
In diesem Forum geht es leider nicht um Kritik an der derzeitigen Marktwirtschaft, der Gesetzgebung im Onlinehandel oder um Vertragskonstrukte. Auch können wir offensichtlich deinem Gerechtigkeitssinn nicht gerecht werden.
Das sind gleich zwei Argumente dafür, dass das Spreadshirt Forum nicht der Platz ist, an dem du dich engagieren solltest.

bitte. danke.

5 Likes